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Das Teilprojekt I im Aktionsplan Chancengleichheit 2017–20 setzt im Handlungsfeld "Chancengleichheit in der Nachwuchsförderung und Laufbahnentwicklung" an und fokussiert das Anliegen der Erhöhung des Frauenanteils bei den Ernennungen und in den Professuren der Universität Zürich. Weibliche Karrieren verlaufen entlang einer geschlechtsspezifischen "leaky pipeline". Der Anteil von Professorinnen an der UZH liegt aktuell bei 24.4%, wobei die Anteile nach Fakultäten variieren.
Das Konzept OTM-R ist ein Kernelement der Human Resources Strategy for Researchers (HRS4R) der Europäischen Kommission (European Research Area, ERA). OTM-R fördert offene, transparente und leistungsbasierte Berufungsverfahren, die der "European Charter for Researchers" und dem "Code of Conduct for the Recruitment of Researchers" entsprechen: Charter/Code of Conduct. Die LERU war an der Entwicklung des Toolkits beteiligt.
Die Verbindung von Qualitätssicherung und Chancengleichheit in Berufungsverfahren stellt ein wichtiges Reformthema der nationalen und europäischen Wissenschaftspolitik dar. Die Universität Zürich wird im vorliegenden Projekt die Berufungsverfahren der beteiligten Fakultäten im Sinne des OTM-R-Toolkits prüfen, um allfälligen Handlungsbedarf zu identifizieren. Das Projekt verknüpft die Anliegen der Geschlechtergleichstellung mit den aktuellen Herausforderungen des Qualitäts- und Personalmanagements im universitären Kontext. Damit wird eine Blickrichtung priorisiert, welche die Strukturen und Praktiken des Berufungsverfahrens in den Blick nimmt.
1. April 2017 - 31. Januar 2021
PD Dr. Nina Jakoby
Prof. Dr. Gabriele Siegert (Vize-Rektorin und Prorektorin Lehre und Studium)
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